Preise für GPSR-Etikettendienste für Online-Händler
- Jahrespreise von 199 € bis 990 € je nach Dienstleistung und Anzahl der Märkte
- GPSR-Etikettenerstellung umfasst die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben
- Manche Dienste bieten auch die Benennung einer EU-Verantwortlichen Person an
- EU Label Compliance bietet keine Produkttests, keine CE-Kennzeichnung und keine Rechtsberatung
- 7-tägige kostenlose Testphase bei EU Label Compliance, keine Kreditkarte erforderlich
- Prüfen Sie Ausschlüsse und zusätzliche Gebühren vor der Wahl
Anbieter im Vergleich
| Anbieter | Gegründet in | Veröffentlichter Preis | Was der Preis beinhaltet | Am besten geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| EU Label Compliance | Prag, CZ | EUR 290 / Jahr (1 Markt), EUR 590 / Jahr (3 Märkte), EUR 990 / Jahr (alle Märkte) | Erstellung druckfertiger Etiketten, 24 Sprachen, permanenter Code, öffentliche Registrierung, PDF/PNG/SVG, 7 Tage kostenloser Test. Keine verantwortliche Person, kein Dokumentenmanagement. | Unternehmen mit bereits benannter EU-Verantwortlichen Person, die mehrsprachige konforme Etiketten wollen |
| GPSRHubQuelle | Nicht angegeben | £349 / Jahr, £497 / Jahr | Jahresabonnement zur GPSR-Konformität: EU-Verantwortliche Person, technische Dossiers, Risikobewertung, Konformitätserklärung, Dokumentenspeicherung, Behördenanfragen, Marktplatz-Support. | Verkäufer, die eine schlüsselfertige Lösung mit verantwortlicher Person und Dokumentation suchen |
| EU GPSRQuelle | Nicht angegeben | €199 / Jahr, €299 / Jahr, €549 / Jahr | Benennung EU-Verantwortliche Person, EU-Adresse, Dokumentenaufbewahrung, Behördenkontaktmanagement, priorisierter Support, Produktetikettenvorlagen gemäß Plan. | Verkäufer, die eine EU-Adresse und Dokumentenmanagement benötigen |
| RGSPQuelle | Nicht angegeben | €0, €29 / Monat, €49 / 3 Monate | GPSR-Audit, Konformitätsanalysen, Checklisten, KI-Empfehlungen, PDF-Berichte, priorisierter E-Mail-Support. | Unternehmen, die ihre GPSR-Konformität auditieren wollen ohne Etikettenerstellung |
| LabelGenProQuelle | Nicht angegeben | €79 / Monat | Etikettengenerierung (500/Monat), KI-Credits, dynamische QR-Codes, Dokumentengenerator, priorisierter Support, Massenexport, API-Zugang. | Unternehmen mit hohem Etikettenvolumen und Automatisierungsbedarf |
Preise wie am 5. November 2026 auf der Website des jeweiligen Anbieters veröffentlicht, zzgl. MwSt., sofern nicht anders angegeben. Jede Zeile verweist auf ihre Quelle.
Gesetzliche Anforderungen: Artikel und Pflichten im Detail
Die EU-Verordnung über die Produktsicherheit (GPSR), die am 13. Dezember 2024 in Kraft trat, stellt strenge Anforderungen an alle Verkäufer von Konsumgütern auf dem europäischen Markt. Die wichtigsten Artikel sind:
- Artikel 9: Herstellername, eingetragener Handelsname oder Marke sowie Postanschrift müssen auf dem Produkt, der Verpackung oder einem Begleitdokument angegeben sein. Eine Webseite reicht nicht aus.
- Artikel 9: Zusätzlich ist ein Typ, eine Charge oder eine Seriennummer zur Produktionsidentifikation erforderlich. Eine einzige Nummer für den gesamten Katalog ist nicht zulässig.
- Artikel 16: Für importierte Produkte muss eine verantwortliche Person mit Sitz in der EU benannt werden, die Behördenanfragen beantworten und technische Dokumentation 10 Jahre aufbewahren kann.
- Sicherheitswarnungen und Informationen: Diese müssen in der Amtssprache jedes Verkaufslandes vorliegen. Automatische Übersetzungen sind nicht zulässig.
Die GPSR gilt für nahezu alle nicht-lebensmittelbezogenen Konsumprodukte, auch im Online-Verkauf. Verkäufer müssen außerdem:
- Technische Dokumentation (Risikoanalysen, Zertifikate, Prüfberichte, Konformitätsdossiers) 10 Jahre aufbewahren.
- Rechtliche Informationen vor dem Kauf online anzeigen (Artikel 19).
- Mit Behörden bei Sicherheitsproblemen, Rückrufen und Korrekturmaßnahmen zusammenarbeiten.
Spezifische Anforderungen variieren je nach Produktkategorie (Spielzeug, Elektronik, Chemikalien), doch die Grundinformationen sind universell. Verkäufer müssen zudem relevante europäische Normen (EN, REACH) und Umweltauflagen (Recycling, gefährliche Stoffe) einhalten.
Zusammengefasst umfasst die GPSR-Konformität nicht nur das Etikett, sondern auch Dokumentenmanagement, Benennung einer verantwortlichen Person und Vorbereitung auf Behördenanfragen.
Wie wählt man einen GPSR-Etikettendienst aus: Kriterien und praktischer Vergleich
Die Wahl des Dienstes hängt von Ihrem Standort, Produktvolumen, Dokumentationsfähigkeit und Zielmärkten ab. Wichtige Vergleichskriterien sind:
- EU-Verantwortliche Person: Für Nicht-EU-Verkäufer Pflicht. Manche Anbieter inkludieren sie, andere nicht.
- Mehrsprachige Etiketten: Für EU-weiten Verkauf sind Warnhinweise in 24 Sprachen empfehlenswert. Prüfen Sie, ob der Dienst diese automatisch bereitstellt.
- Dokumentenmanagement: Aufbewahrung technischer Dossiers und Behördenkommunikation sind bei „Schlüsselfertig“-Angeboten oft enthalten.
- Dateiformate und Qualität: Druckereien verlangen oft PDF 300 dpi CMYK, SVG-Vektoren und PNG-Proofs. Stellen Sie sicher, dass der Dienst diese liefert.
- Marktplatz-Support: Für Amazon, Etsy oder eBay bieten manche Anbieter spezielle Unterstützung zur Listungskonformität.
- Lieferzeiten: Schnelle Lieferung (innerhalb eines Tages) kann bei Produkteinführungen entscheidend sein.
| Anbieter | Inklusive | Nicht inklusive | Zusatzkosten |
|---|---|---|---|
| EU Label Compliance | Druckfertige Etiketten, permanenter Code, 24 Sprachen, kostenloser Test | Verantwortliche Person, Dokumentenmanagement, Produkttests, CE | Auf Anfrage |
| GPSRHub | Verantwortliche Person, technische Dossiers, Marktplatz-Support | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
| EU GPSR | Verantwortliche Person, EU-Adresse, Etikettenvorlagen | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
| RGSP | Audit, KI-Empfehlungen | Etikettenerstellung | Auf Anfrage |
| LabelGenPro | Etikettengenerierung, API, dynamische QR-Codes | Verantwortliche Person, Dokumentenmanagement | Auf Anfrage |
Praktisch kann ein EU-Unternehmen mit eigenem Dokumentenmanagement einen reinen Etikettendienst (EU Label Compliance, LabelGenPro) wählen. Ein Nicht-EU-Verkäufer benötigt eine Komplettlösung mit verantwortlicher Person (GPSRHub, EU GPSR).
Was der Preis tatsächlich umfasst: detaillierte Analyse und Fallstricke
Preisunterschiede ergeben sich aus dem Leistungsumfang. Konkrete Analyse:
- EU Label Compliance: Preis beinhaltet konforme Etiketten (PDF, SVG, PNG), Layout in 24 Sprachen, permanenten Code und öffentliche Registrierung. Keine verantwortliche Person, kein Dokumentenmanagement, keine Produkttests. 7 Tage kostenloser Test ohne Verpflichtung.
- GPSRHub: Jahrespreis umfasst EU-Verantwortliche Person, technische Dossiers, Risikobewertung, Konformitätserklärung, 10 Jahre Dokumentenspeicherung, Behördenanfragen und Marktplatz-Support. Komplettlösung für Nicht-EU-Verkäufer.
- EU GPSR: Verschiedene Pläne mit Benennung verantwortlicher Person, EU-Adresse, Dokumentenmanagement, Behördenkontakt, priorisiertem Support und Produktetiketten. Höhere Pläne bieten mehr Leistungen und Reaktionsfähigkeit.
- RGSP: Bietet GPSR-Audits, Konformitätsanalysen, Checklisten, KI-Empfehlungen und PDF-Berichte für regulatorische Audits. Keine physische Etikettenerstellung.
- LabelGenPro: Für 79 €/Monat bis zu 500 Etiketten, KI-Credits, dynamische QR-Codes, Massenexport und API-Zugang. Ideal für große Etikettenmengen und Automatisierung, aber ohne Dokumentenmanagement oder verantwortliche Person.
Achtung: Manche Anbieter berechnen Zusatzgebühren für Änderungen, Produktzugaben oder priorisierten Support. Fordern Sie immer ein detailliertes Angebot und prüfen Sie AGB.
Versteckte Kosten und übliche Ausschlüsse: Was Anbieter oft nicht offenlegen
Über den Listenpreis hinaus können folgende Kosten oder Ausschlüsse auftreten:
- Gebühren für Änderungen oder Produktzugaben: Manche Anbieter berechnen für jede neue Referenz oder Etikettenänderung extra.
- Priorisierter Support oder Krisenmanagement: Unterstützung bei dringenden Kontrollen oder Produktrückrufen kann zusätzlich kosten oder nur in höheren Plänen enthalten sein.
- Dokumentenaufbewahrung: Speicherung technischer Dokumente über ein bestimmtes Volumen oder Zeit hinaus kann Zusatzkosten verursachen.
- Nicht abgedeckte Pflichten: Keine der vorgestellten Lösungen übernimmt EPR-, WEEE- oder Batteriepflichten, rechtliche Vertretung oder Rechtsberatung.
- Art der Registrierung: Zertifikate oder Registrierungen sind keine staatlichen Zertifizierungen, sondern bestätigen nur die Bereitstellung der Daten zu einem bestimmten Datum.
- Kündigungsfristen: Vertragskündigung oder Wechsel der verantwortlichen Person kann Fristen erfordern (nicht in Quellen angegeben, individuell prüfen).
- Haftungsbeschränkungen: Anbieter haften nicht für fehlerhafte oder unvollständige Kundendaten.
Lesen Sie vor Vertragsabschluss die AGB sorgfältig und stellen Sie gezielte Fragen zu Ausschlüssen, Fristen und Zusatzkosten.
Wie funktioniert die Benennung einer verantwortlichen Person: Schritte und Empfehlungen
Die Benennung einer EU-Verantwortlichen Person ist für Nicht-EU-Verkäufer Pflicht. Ablauf:
- Anbieterwahl: Wählen Sie einen Dienst mit verantwortlicher Person (GPSRHub, EU GPSR).
- Informationsübermittlung: Sie liefern Firmendaten, Produktlisten, technische Datenblätter, Risikoanalysen und erforderliche Dokumente.
- EU-Adresse: Der Anbieter stellt eine offizielle EU-Adresse für Etiketten und Online-Listings bereit.
- Etikettenaktualisierung: Sie integrieren die Adresse auf allen Produktunterlagen, Verpackungen und Begleitdokumenten.
- Dokumentenmanagement: Der Anbieter bewahrt technische Dossiers auf und beantwortet Behördenanfragen.
- Updates und Pflege: Bei Produkt-, Adress- oder Warnhinweisänderungen informieren Sie den Dienst zur Aktualisierung der Registrierung und Etiketten.
Empfehlungen:
- Stellen Sie sicher, dass die verantwortliche Person Zugang zu allen technischen Unterlagen hat.
- Vergewissern Sie sich, dass die Adresse kein reiner Postfach ist, sondern ein realer Ansprechpartner.
- Bewahren Sie Kopien aller Kommunikation und Dokumente als Nachweis für eventuelle Streitfälle auf.
Dieser Prozess ist unerlässlich, um Produktblockaden beim Zoll oder bei Online-Kontrollen zu vermeiden.
Risiken, Bußgelder und Folgen bei GPSR-Nichtkonformität
Die Nichteinhaltung der GPSR-Anforderungen kann schwerwiegende Folgen haben:
- Produktblockade oder -rücknahme: Ohne konformes Etikett oder verantwortliche Person kann das Produkt beim Zoll oder bei Online-Kontrollen blockiert oder vom Markt genommen werden.
- Verwaltungsstrafen: Höhe variiert je nach Land, kann aber insbesondere bei Wiederholung oder Verbrauchergefahr erheblich sein.
- Produktrückrufpflicht: Bei nachgewiesener Nichtkonformität müssen Rückrufe organisiert und finanziert werden.
- Veröffentlichung von Rückrufhinweisen: Behörden veröffentlichen oft Rückruf- oder Rücknahmehinweise, was dem Markenimage schadet.
- Formelles Verfahren: Fehlende identifizierbare verantwortliche Person kann einfache Kontrollen in langwierige Verwaltungsverfahren verwandeln.
- Vertrauensverlust: Unvollständige technische Dossiers oder verspätete Behördenantworten führen zu verstärkter Überwachung Ihrer Produkte.
Kontrollen fokussieren zuerst auf das Etikett (Fotodokumentation und Analyse), dann auf technische Dokumentation und Reaktionsfähigkeit. Versäumnisse können sofortigen Verkaufsstopp bewirken.
Schnelle Entscheidung: Bedarfsmatrix nach Profil
Ob Sie einen GPSR-Etikettendienst, eine verantwortliche Person oder Dokumentenmanagement benötigen, zeigt die folgende Matrix:
| Wenn Sie sind... | Benötigen Sie... | Benötigen Sie nicht, wenn... |
|---|---|---|
| Nicht-EU-Unternehmen mit B2C-Verkauf | EU-Verantwortliche Person, konforme Etiketten, Dokumentenmanagement | Sie verkaufen nur B2B außerhalb der EU |
| EU-Marke mit Verkauf auf Amazon | Konforme Etiketten, permanenter Code | Sie verkaufen keine physischen Produkte |
| Händler, der Produkte modifiziert | Etiketten auf Ihren Namen, technische Dokumentation | Sie ändern Produkt oder Verpackung nicht |
| Verkäufer auf Etsy/eBay | Konforme Etiketten, manchmal verantwortliche Person | Sie verkaufen ausschließlich außerhalb der EU |
Fazit: Jedes Unternehmen, das physische Produkte an Verbraucher in der EU verkauft, muss Etikettierung und Dokumentenmanagement sicherstellen und bei Nicht-EU-Ansässigkeit eine verantwortliche Person benennen.
Praktische Checkliste: Schritte zur GPSR-Konformität ab heute
- Bestimmen Sie Ihren Status: Sind Sie Hersteller, Importeur, Händler?
- Definieren Sie Ihre Zielmärkte: Verkaufen Sie in der EU, UK, USA, Kanada, Australien?
- Prüfen Sie die Pflicht zur verantwortlichen Person: Pflicht bei Nicht-EU-Ansässigkeit.
- Sammeln Sie erforderliche Informationen: Name und Adresse Hersteller, verantwortliche Person, Chargen-/Seriennummer, mehrsprachige Warnhinweise, Piktogramme, Herkunftsland.
- Wählen Sie passenden Anbieter: Vergleichen Sie Angebote nach Bedarf (nur Etikett, Dokumentenmanagement, verantwortliche Person).
- Lassen Sie konforme Etiketten erstellen: Achten Sie auf alle Pflichtblöcke und Sprachen.
- Aktualisieren Sie Ihre Online-Angebote: Rechtliche Angaben vor Kauf sichtbar machen.
- Bewahren Sie technische Dokumentation auf: Dossiers, Risikoanalysen und Prüfberichte 10 Jahre aufbewahren.
- Bereiten Sie sich auf Behördenanfragen vor: Benennen Sie einen reaktionsfähigen Ansprechpartner und halten Sie Dokumente aktuell.
Mit dieser Checkliste minimieren Sie Risiko von Produktblockaden, Bußgeldern und Rückrufen.
Konkrete Szenarien: Pflichten und Lösungen für verschiedene Profile
- 1. US-SaaS-Unternehmen verkauft vernetzte Geräte in der EU: Muss eine EU-Verantwortliche Person benennen, mehrsprachige konforme Etiketten bereitstellen und technische Dokumentation aufbewahren. Lösung: GPSRHub oder EU GPSR mit verantwortlicher Person, Dokumentenmanagement und regulatorischer Unterstützung. Etikettierung intern oder über Dienstleister.
- 2. Chinesischer Amazon-Verkäufer: Benötigt verantwortliche Person, konforme Etiketten und Dokumentenmanagement. Lösung: GPSRHub oder EU GPSR für verantwortliche Person und Dokumente, LabelGenPro oder EU Label Compliance für schnelle mehrsprachige Etiketten.
- 3. Britischer Online-Shop verkauft in Frankreich: Nach Brexit Pflicht zur verantwortlichen Person, konformen Etiketten und EU-Adresse auf Produkten. Lösung: GPSRHub oder EU GPSR für verantwortliche Person, EU Label Compliance, wenn verantwortliche Person bereits benannt und nur mehrsprachige Etiketten benötigt werden.
In allen Fällen erfordert GPSR-Konformität eine maßgeschneiderte Herangehensweise je nach Herkunftsland, Vertriebskanal und Unternehmensstruktur.
Wann Sie das nicht brauchen
- Hersteller oder Verkäufer ohne physischen Produktvertrieb in der EU
- B2B-Unternehmen, die ausschließlich an Nicht-EU-Profis verkaufen
- Anbieter immaterieller Dienstleistungen
Häufige Fragen
Welche Pflichtangaben müssen auf einem GPSR-Etikett stehen?
Name und Adresse des Herstellers, Name und Adresse der EU-Verantwortlichen Person (bei Importprodukten), Chargen- oder Seriennummer, Warnhinweise und Piktogramme in der Landessprache jedes Verkaufslandes sowie ggf. Herkunftsland.
Muss ich eine verantwortliche Person benennen, wenn ich außerhalb der EU ansässig bin?
Ja, die Benennung einer verantwortlichen Person mit Sitz in der EU ist für alle Nicht-EU-Verkäufer von Konsumprodukten in der EU verpflichtend.
Wie viel kostet die Erstellung von GPSR-Etiketten?
Die Preise liegen zwischen 199 € und 990 € pro Jahr, abhängig vom Anbieter, Anzahl der abgedeckten Märkte und enthaltenen Leistungen (nur Etiketten oder Komplettlösung mit verantwortlicher Person und Dokumentenmanagement).
Sind CE-Erklärung oder Produkttests im Service enthalten?
Nein, weder EU Label Compliance noch die meisten Anbieter bieten Produkttests oder CE-Erklärungen an. Fokus liegt auf Etikettierung und Dokumentenmanagement.
Wie lange dauert es, bis ein druckfertiges Etikett vorliegt?
Bei EU Label Compliance ist Lieferung am gleichen Tag möglich, wenn Bestellung vor 15 Uhr MEZ eingeht. Zeiten variieren je Anbieter und Komplexität.
Kann ich für mehrere Produkte dieselbe Chargennummer verwenden?
Nein, jede Nummer muss eine eindeutige Produktionsserie identifizieren. Eine einzige Nummer für den gesamten Katalog ist nicht konform und kann bei Kontrolle abgelehnt werden.
Müssen die Etiketten in 24 Sprachen vorliegen?
Ja, für die EU müssen Warnhinweise in der Amtssprache jedes Verkaufslandes vorhanden sein. Einige Anbieter liefern automatisch 24 Sprachen, um Fehler zu vermeiden.
Was passiert, wenn meine Etiketten nicht konform sind?
Produktblockade oder -rücknahme, Bußgelder und Veröffentlichung von Rückrufhinweisen drohen. Fehlende verantwortliche Person kann zu formellen Verfahren und zusätzlichen Sanktionen führen.
Ist der Service eine offizielle Zertifizierung?
Nein, es handelt sich um eine Registrierung basierend auf Ihren Daten, keine staatliche Zertifizierung. Es ist ein Nachweis der Konformität zu einem bestimmten Datum.
Wie funktioniert der kostenlose Test bei EU Label Compliance?
Der Test dauert 7 Tage, erfordert keine Kreditkarte und eine Verifizierung per Code an eine Firmen-E-Mail-Adresse. Sie können Etikettengenerierung und Interface unverbindlich ausprobieren.
Decken die Dienste EPR-, WEEE- oder Batteriepflichten ab?
Nein, diese Pflichten sind nicht in den hier vorgestellten GPSR-Etikettendiensten enthalten und müssen separat über spezialisierte Anbieter abgewickelt werden.
Muss ich Etiketten aktualisieren, wenn sich Adresse oder Warnhinweise ändern?
Ja, jede Änderung der Adresse, verantwortlichen Person oder Warnhinweise muss auf Etiketten und in der Dokumentation aktualisiert werden. Einige Dienste wie EU Label Compliance bieten permanente Codes, die auf aktuelle Informationen verweisen.
Quellen
- EU Label Compliance – GPSR label requirements — eulabelcompliance.com
- GPSRHub — gpsrhub.com
- EU GPSR — eugpsr.eu
- RGSP — rgsp.eu
- LabelGenPro — labelgenpro.com
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